Stand: 08.10.2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, die zwischen ausserbetrieb Installationen (nachfolgend „Auftragnehmer") und dem Auftraggeber über Sanitär- und Installationsleistungen geschlossen werden. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn der Auftragnehmer diesen ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
Der Vertrag kommt durch die Annahme des Auftrags durch den Auftragnehmer zustande. Die Auftragsannahme kann schriftlich, mündlich oder durch Beginn der Leistungserbringung erfolgen. Kostenvoranschläge sind freibleibend, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet wurden.
Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus dem jeweiligen Auftrag. Änderungen oder Erweiterungen des Leistungsumfangs bedürfen der schriftlichen Vereinbarung. Zusatzleistungen werden gesondert berechnet.
Die Vergütung richtet sich nach dem vereinbarten Preis oder, sofern kein Preis vereinbart wurde, nach den üblichen Sätzen. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zu begleichen. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz berechnet.
Vereinbarte Ausführungsfristen sind, sofern nicht ausdrücklich schriftlich als verbindlich bezeichnet, unverbindliche Richtwerte. Verzögerungen aufgrund höherer Gewalt, Materialengpässen oder sonstiger unvorhergesehener Umstände berechtigen nicht zur Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen.
Der Auftragnehmer gewährleistet die vertragsgemäße Ausführung der Leistungen. Mängel sind unverzüglich nach Entdeckung schriftlich zu melden. Die Gewährleistungsfrist beträgt 2 Jahre ab Abnahme der Leistung. Das Recht zur Nacherfüllung geht dem Recht auf Minderung oder Rücktritt vor.
Die Haftung des Auftragnehmers ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt, es sei denn, es werden wesentliche Vertragspflichten verletzt. Die Haftung für mittelbare Schäden und entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
Der Auftraggeber ist verpflichtet, dem Auftragnehmer Zugang zu den betreffenden Räumlichkeiten und Anlagen zu gewähren sowie alle notwendigen Informationen und Unterlagen rechtzeitig zur Verfügung zu stellen. Verzögerungen durch mangelnde Mitwirkung gehen zu Lasten des Auftraggebers.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß unserer Datenschutzerklärung und den geltenden Datenschutzgesetzen.
Es gilt das Recht der Republik Österreich. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, Wien. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.